Safran Schmackhaftigkeit

Das starke, eigenartige Aroma von Safran sorgte für den Erfolg der Pflanze als Gewürz und da die Einfärbung von Speisen appetitanregend wirken kann, ist er in der Küche so verbreitet.

Hauptsächlich verwendet wird Safran bei Vorbereitung von Feingebäck: Kekse, Kuchen, Rumtorte, Puddings, Tortenböden. Außerdem wird Safran in süße Fruchtsoßen, Geles, Creme und Eis hinzugefügt. In einigen Ländern wird er auch zum Färben von Pflanzenöl, Käse, Likören, aber auch alkoholfreien Getränken genommen.

Mit seiner Hilfe werden helle Brühen (Gemüse und Fischbrühe) und vegetarische Suppen gefärbt. Im Nahen Osten und in Südeuropa wird er für die Färbung von Reisgerichten genommen, zum Beispiel Risotto. Um das Aroma zu verbessern und  ebenfalls als Färbmittel wird Safran in Gerichten mit Lammfleisch, Fisch und Geflügel verwendet. Im Mittelmeerraum wird er bei Vorbereitung von Meeresfrüchten und Suppen verwendet. In Spanien gehört er zu den wichtigsten Zutaten bei der Vorbereitung von berühmter spanischer Valenciana und in Italien von Risotto Milanese.

Er ist auch gut mit Tomaten und Spargel kombinierbar.

In einigen Ländern wird Safran dem Tee und dem Kaffee hinzugefügt.

Safran ist ein starkes Gewürz, dessen Überdosierung Gerichte und Gebäck bitter macht. Um dies zu vermeiden, sollte man ihn in Wasser, Milch oder Spiritus/ Brand verdünnen. Eine Wasserlösung bekommt man durch Mischung von 1g Gewürz und 120g Wasser. Nach 20 Minuten kann man diese Lösung benutzen.

In die warmen Speisen wird Safran 5 Minuten bevor sie fertig sind hinzugefügt, und in den Teig während des Mischens.